Was ist Palliativmedizin?
Die Palliativmedizin hat sich in den letzten Jahren in Deutschland zu einem eigenständigen und ernstzunehmenden Fachgebiet entwickelt. Das Fachgebiet wurde durch die Einführung der Zusatzbezeichnung "Palliativmedizin" zusätzlich aufgewertet. Die Palliativmedizin ist in die Approbationsordnung der ärztlichen Ausbildung aufgenommen und auf diese Weise gelangt das Thema der Schmerztherapie, der Symptomkontrolle sowie der Begleitung des sterbenden Menschen immer mehr in die verdiente Aufmerksamkeit.
Die Vertreter der Palliativmedizin verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz in der Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen unter Berücksichtigung der physischen, psychischen, biographischen und spirituellen Aspekte. Im wesentlichen ist die Aufgabe des Palliativarztes jedoch darin zu sehen, die befürchteten Symptome wie Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Atemnot usw. effizient und konsequent zu behandeln. Dazu dient die genaue Kenntnis der pharmakologischen Möglichkeiten.
Anthroposophische Medizin vereint in ihrem Ansatz beide Aspekte: das Heilen-Wollen mit dem Ziel der Wiederherstellung als auch die volle Unterstützung bei möglicherweise zum Tode führender Erkrankung.


